Freitag, 13. Februar 2015

16 Was bisher geschah und wie bei mir frühzeitig der Frühling einzieht

Ich wollt euch eigentlich einen längeren Post schreiben, aber ich habe nur nch zwanzig Minuten,  also fasse ich mal alles zusammen: Ich habe in letzter Zeit viel zu viel vorgehabt. Eigentlich hatte ich kaum noch die Zeit für Fünf am Freitag, da wollte ich noch bei eine Silmarillion Lesewoche teilnehmen (das Silmarillion habe ich trotzdem gelesen, ich habe bloß nicht drüber gebloggt) und hatte noch ein Dutzend anderen Ideen auf einmal, die ich aber alle nicht umgesetzt habe, weil ich sie unbedingt alle auf einmal haben wollte. Und im übrigen hatte ich das mulmige Gefühl, dass ich nur noch über meinen Blog nachdenke (ich bin sowieso schon so seltsam und habe sowieso hauptsächlich einsame Hobbies) und dann fuhr ich plötzlich nach Trier auf Lateinfahrt. Bei uns an der Schule haben sich viele beklagt, dass es einen Französischaustausch gibt, aber die Lateiner ja nicht mal die Ruinen in der Nähe je besichtigen, also sind wir drei Tage nach Trier gefahren um in Eiseskälte uns die Porta Nigra und andere Denkmäler dort anzuschauen und fast jeden Tag einmal zu McDonalds zu gehen. Und außerdem waren wir im Kino. Aber ich schweife ab. Wo war ich? Ach ja. Ich war in Trier und die ganze Blogsache war merkwürdgerweise danach gegessen. Ich hatte einfach keine Zeit. Diesen Monatg war ich dann Skifahren, weil der Wintersporttag meiner Schule praktischerweise fast direkt auf die Trierfahrt folgte. Auf der Busfahrt habe ich dann angefangen zu Kritzeln. Obwohl ich den Winter mag, vor allem da gerade Schnee liegt und ich ja obendrein Skifahren war, was ja eine der schönsten Seiten des Winter ist, habe ich angefangen einen Wieseumriss zu zeichnen, das Silhouettenmuster, das ich inzwischen überall im Blog großzügig verteilt habe. Und ich dachte eigentlich von anfang an an meinen Blog. Dass ich in nächster Zeit etwas frühlingshaftes machen wollte, wusste ich da eh schon und hatte auch schon klare Vorstellungen im Kopf, als ich dann schließlich anfing, dass gescannte Bild mit meinem schönen Grfiktablet das ich seit einiger Zeit habe nachzuzeichnen und dannn habe ich gestern schon angefangen, einige der Farben im Blog zu ändern. Heute ging dann alles ziemlich schnell und ich hae jetzt innerhalb der letzten sieben Stunden die meiste Zeit damit verbracht, an diesem Design zu basteln. Ich habe noch drei Minuten. Dann schick ich den Post  los. Letzt Frage, natürlich: wie gefällt euch das Design, und was würdet ihr davon halten, wenn ich Twitter hätte? Das war's, ich gehe morgen nämlich Skifahren habe dort keinen Strom und mein Internet ist heute ab elf Uhr gesperrt
Eure Mulan

Freitag, 30. Januar 2015

20 Fünf am Freitag #29 -Lesezeichen

Huch, jetzt sind wir ja schon bei fast dreißig... verrückt, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man Woche für Woche Fünf am Freitag verbloggt... und ja, ich bin wieder zum ganz alten Logo zurückgewechselt. Macht ja keinen Sinn mehr, einen englischen Text irgendwo drin zu haben und seit ich die automatische Bildoptimierung von Blogger-Picasa abgestellt habe, sind die weißen jpegs auch nicht mehr gelblich angelaufen... mal sehen, ob ich vielleicht noch einen grünen Rand um das Logo hinzufüge, soweit bin ich aber mit dem Bild zufrieden :-)
Kommen wir aber zum Thema. Ich benutze ja sehr viele verschieden Lesezeichen, besonders wenn ich unterwegs sind und im Laufe von gerade mal knapp elf Jahren in denen ich lesen kann, habe ich eine ganze Menge kurioser Lesezeichen verwendet, die euch teilweise aber bekannt vorkommen dürften... finden wir also

Die fünf kuriosesen Lesezeichen, die wir bisher benutzt haben

  1. Finger. Etwas das euch hinlänglich bekannt sein dürfte. Jeder, der was auf sich hält, hat schon mal seinen Finger als Lesezeichen benutzt. Also Kurzzeitlesezeichen ist ein Finger eben das naheliegendste. Wird sogar in "Die Unendlichen Geschichte" von Michael Ende beschrieben:
  2. Und wo wir schon bei Fingern sind: Kennt ihr diese Lesezeichen?

  3. Einbindefolie. Ich arbeite in unserer Schulbibliothek und da ist eine meiner Aufgaben, Bücher einzubinden, da Bibliotheksbücher dadurch noch schneller ramponiert würden, als sie es sowieso werden. Und wenn ich dort manchmal spontan ein Buch aufschlage und anfange zu lesen (soll ja ab und zu vorkommen...) dann ist das erste, das mir zur Hand ist, ein Stück Einbindefolie, irgendein Stück, das am Rand übrig bleibt und sowieso nicht mehr weiter verwertet werden kann
  4. Der Boden. ICH benutze ihn selbstverständlich niemals als Lesezeichen, aber ab und zu finde ich arme Bücher in meinem Zimmer, die so daliegen (Achtung, zarte Gemüter und Leute, die fanatiche versuchen, ihren Büchern möglichst nicht einmal die Papierspitzen zu krümmen, mögen jetzt bitte wegschauen):

    Furchtbar, nicht wahr? Und der Übeltater stammt auch noch aus meiner nächsten Verwandtschaft...
  5. Bücher. Ja, das ist wirklich der Höhepunkt aller seltsamen Lesezeichen. Ich benutze BÜCHER als Lesezeichen. Meistens Notizbücher und dünnere Bücher für dickere Bücher, meistens für Taschenbücher, weil die sowieso schon einen gebrochenen Rücken haben. Und ich finde das ist vollkommen legitim :D
Benutzt ihr auch seltsame Lesezeichen? Vielleicht rosaflauschige Einhörner oder Schlümpfe? Sagt es mir und schickt mir euren Link, oder kommentiert! (Und vergesst nicht, dass ihr alle schlumpfig seid!)

Mittwoch, 28. Januar 2015

2 Gratwanderung *txt -zwischen Perfektionismus und Zeitmangel

Das Projekt *txt wurde von Dominik aus der Neonwildnis gestartet und es geht darum, alle drei Wochen zu einem bestimmten vorgegebn frei einen Text egal welcher Art zu schreiben, als Pendant zum Projekt 52 mit Fotos. Eigentlich bin ich ich schon im Verzug, aber wenn ich schon dabei bin, will auch etwas zu dem Projekt schreiben. Fangen wir also mit meinem ersten Text an, der gar nicht mein erster Text ist.

Eigentlich wollte ich zum Projekt *txt eine Kurzgeschichte schreiben. Eine wirklich kurze Kurzgeschichte. Nicht wie die angefangenen und nie beendeten Geschichten, bei denen sich nach dreizehn Seiten herauskristallisierte, dass das erst der Prolog war, weil ich in Gedanken schon in eine viel zu komplexe Welt eingetaucht war und dass erst danach wirklich die Geschichte beginnt.

Nehmen wir an, ich würde zeichnen statt schreiben, dann passiert es mir ständig, dass ich eigentlich nur eine Skizze machen will, nur ein paar Umrisse von den Figuren und ihrer Welt zeichnen will. Und dann passiert es mir, dass ich ein paar Detail zu viel hinzufüge, diese mit anderen verknüpfe, woraus sich noch mehr Details für meinen Text ergeben, die ich liebend gerne einbaue. Nur, dass der Umfang der Geschichte zu großt wird, so, dass ich ihn niemals innerhalb von drei Wochen fertigstellen könnte. Ich habe damit angefangen, detailliert zu werden. Wäre ich bei der Skizze geblieben, dann würde der Text jetzt fertig sein, aber ich war schon weiter. Und wenn man anfängt, detailliert zu werden, kann man das Bild nicht mehr so lassen, denn auf diese Weise sieht es einfach unvollendeter aus als eine blasse Skizze, die nicht zu viel verspricht und in die man weit weniger Mühe stecken muss. Jetzt liegt der Text abgespeichert und archiviert auf meiner Festplatte, zu einem Ungetüm gereift, aber längst nicht ausgereift, um wirklich veröffentlicht zu werden. Eigentlich will ich ganz andere Dinge schreiben. Es gibt vermutlich tiefsinnigere Gratwanderungen als die eine, die eine Perfektionistin geht, wenn sie innerhalb von möglichst kürzer Zeit etwas schaffen will. Natürlich, ich könnte eigentlich auch in einem halben Jahr noch meinen Text zu der Gratwanderung schreiben, aber ich wollte immer alles perfekt machen. Meinen Text in drei Wochen fertig haben, obwohl ich schon während des schreibens wusste, dass wenn ich dieses oder jenes noch weiter ausführe, es wieder zu viel wird, um es gleich auf der nächsten Seiten enden, oder gar ein offenes Ende zu machen. Perfektionisten wollen keine halben Sachen machen, dadurch schaffen sie es aber erst recht, unfertige Dinge, die im Gesicht perfekt, aber an allen anderen Seiten recht unförmig daherkommen in die Welt zu setzen. Vielleicht ist es eher eine innerliche Zerissenheit, dieses Gefühl alles zugleich, alles perfekt und alles in einer möglichst kurzen Zeit machen zu wollen, um am Ende ohne Ergebnis dazustehen, aber für mich ist das auch eine Situation, in der man zwischen verschiedenen Dingen auf dem Grat steht und nicht weiß, in welche Richtung man eigentlich will. Möglicherweise auch ein Dilemma. Was übrigens bei meiner ziemlich apokalyptischen Kurzgeschichte, die zu viele Details enthält, am Ende auch der Fall war, denn die darin beschriebene Situation war auch mehr ein Dilemma, denn eine Gratwanderung. Aber ich schweife mal wieder zu sehr ab und erzähle unnötige Details.

Samstag, 24. Januar 2015

0 Lieblingszitate aus "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" von Joël Dicker

Ich möchte noch eine Anmerkung machen: Ich habe dieses Buch schon vor mehr als einem Vierteljahr ausgelesen. Ich habe damals diese Zitate gesammelt weiß aber beim besten Willen nicht einmal mehr, wie mir das Buch gefallen hat. Trotzdem sind die Zitate es wert, gepostet zu werden. Also, enjoy :-)

Ich habe so gar keine Lust, eine ausführlichere Rezension über das Buch zu schreiben. Es war voller Wendungen in der Handlung und selbst am Ende des Buches, wenn man glaubt alles sei erzählt, lauern immer noch Überraschungen, sodass ich eigentlich nicht weiß, wie ich das Buch bewerten soll. Außerdem habe ich die Handlung nicht mehr genau im Kopf. Dafür stelle ich euch meine Lieblingszitate aus dem Buch vor. Keine Angst, die sind Spoilerfrei. Wobei ich mich inzwischen frage, was denn alle Welt mit Spoilern hat. Ich wurde in meinem Leben schon so oft gespoilert und im nachhinein betrachtet ist das echt kein Weltuntergang.

"Das ist das Schöne am amerikanischen Recht, Goldman: Wenn es kein Gesetz gibt, erfinden sie eben eines. Und wenn jemand es wagt, Ihnen ans Beins zu pinkeln, gehen sie bis zum Obersten Gerichtshof. Der gibt ihnen recht und erlässt in ihrem Namen einen Beschluss: Goldman gegen den Staat New Hampshire. Wissen sie, warum man Ihnen in diesem Land bei einer Verhaftung Ihre Rechter vorlesen muss? Weil in den 1960er-Jahren ein gewisser Ernesto Miranda aufgrund seines Geständnisses wegen Vergewaltigung verurteilt wurde. Und nun stellen sie sich vor, was sein Anwalt gesagt hat: Er hat gesagt, das ist ungerecht, weil der gute Miranda nicht lange zur Schule gegangen ist und deshalb nicht wusste, dass ihm die Bill of Rights das Recht gab, die Aussage zu verweigern. Dieser Anwalt veranstaltete einen Riesenwirbel und brachtet den Fall vor den Obersten Gerichtshof und das ganze Trallala und stellen sie sich vor, der Arsch hat gewonnen! Das Geständnis wurde für ungültig erklärt, der Beschluss in der Sache Miranda gegen den Staat Arizone erlangte Berühmtheit und seitdem muss der Bulle, der sie ein buchtet, zu ihnen sagen: "Sie haben das Recht zu schweigen und das Recht auf einen Anwalt und wenn sie sich keinen Anwalt leisten können, wird ihnen von Amts wegen einer zur Verfügung gestellt" Kurzum, dieses Blabla, das man ständig im Kino hört verdanken wir unserem Freund Ernesto!"

Ich habe mich dabei so vor Lachen weggeschmissen, dass ich einfach wusste, dass ich es teilen musste :)

"Die Liebe, immer die Liebe! Die Liebe hat gar nichts zu bedeuten, Goldman! Die Liebe ist ein Trick, den sich die Männer ausgedacht haben, damit sie ihre Wäsche nicht selber waschen müssen!"

Das folgende wiederum ist nicht mehr von dem Anwalt, sondern von Harry Quebert selbst -der am Ende aber gar nicht die wichtigste Rolle in derm Buch spielt- der so etwas wie der Albus Dumbledore -also, jep, der Mentor, aber Albus Dumbledore als Erwatzwort für Mentor hört sich irgendwie cool an :D

"Harry, wie soll man Emotionen vermitteln, die man nie durchlebt hat?"
"Genau darin besteht Ihre Arbeit als Schriftsteller. Schreiben heißt, empfindsamer zu sein als andere und den Menschen dann diese Gefühle weiterzuvermitteln. Schreiben heißt, den Lesern etwas vor Augen zu führen, was sie sonst vielleicht nicht sehen könnten. Wenn nur Waisenkinder Geschichten über Waisenkinder erzählen würden, würde uns das nicht weiterbringen. Das hieße nämlich, das Sie weder über eine Mutter, noch über einen Vater, einen Hund, einen Piloten oder die Russische Revolution schreiben könnten, weil Sie keine Mutter, kein Vater, kein Hund und auch kein Pilot sind und die Russische Revolution nicht miterlebt haben. Sie sind einfach nur Marcus Goldman, und wenn jeder Schriftsteller sich auf sich selbst beschränken müsste, wäre es um die Literatur sehr ärmlich bestellt, und sie würde jeden Sinn verlieren. Wir haben das Recht, über alles zu sprechen; Marcus, über alles, was uns nahegeht, und niemand kann uns dafür verurteilen. Wir sind Schriftsteller, weil wir uns auf eine Sache  besser verstehen als die Menschen um uns herum, und das ist das Schreiben. Das ist das ganze Geheimnis."

"Halten sie die Liebe in Ehren, Marcus. Machen Sie sie zu Ihrer schönsten Errungenschaft, zu ihrem einzigen Ziel. Nach den Menschen kommen andere Menschen. Nach den Büchern kommen andere Bücher. Nach dem Ruhm kommt anderer Ruhm. Nach dem Geld kommt anderes Geld. Aber nach der Liebe, Marcus, nach der Liebe bleibt nur das Salz der Tränen."

(Ach ja, P.S.: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel ;-)

Eine ziemlich kleine Auswahl für so ein dickes Buch (mehr als siebenhundert Seiten) aber alles andere bestand mehr, oder weniger aus Handlung, deshalb habe ich auch nicht viel mehr gefunden.
Es gab in dem Buch zwar noch so eine supertolle, kluge Stelle:
"Wissen, wann man weiß, wie sehr man einen Menschen geliebt hat" (oder so ähnlich) -"Weil man ihn verliert"
Aber der Spruch kam mir schon ziemlich bekannt vor und etwas abgedroschen. Deshalb finde ich, zählt er zumindest nicht zu meinen Lieblingszitaten aus diesem Buch.

eure Mulan, die froh ist, endlich diesen Postentwurf loszuwerden, den sie nicht loswerden konnte, weil Zitate verdammt schwierig zu übersetzen sind...

Freitag, 23. Januar 2015

1 Buchtrailer?

Ann-Bettina Schmitz aus ihrer Leseecke veranstaltet eine Blogparade zum Theme Buchtrailer und was wir eigentlich davon halten und ich mache mit, weil die mich zum einen ziemlich nerven und ich zum anderen auch ein paar positive Apekte darüber zu sagen habe. Ann-Bettina hat zwar eine paar Fragen vorgegeben, aber als ich das bemerkt habe, hatte ich die meisten davon schon in anderer Form in diesem Post beantwortet, deshalb lasse ich ihn jetzt mal so wie er ist :D

An- und für sich, finde ich eigentlich, dass Buchtrailer in etwa so bekloppt sind wie das Buch zum Film. Ein Symptom eines meist medienübergreifenden Phänomens. Irgendwie unnötig. Fängt man irgendwann auch an, Lesungen zu Filmen abzuhalten? (Nein, wohl eher nicht)
Was ich aber meistens feststellen konnte war, dass Buchtrailer in der Regel
  1. schlecht gemacht sind (weil Verlage in der Regel keine Erfahrung mit Filmchen drehen haben)
  2. bei Buchtrailern das Phänomen, dass der Trailer ziemlich effektheischend und nichtssagend ist, sogar noch ausgeprägter ist als bei den meisten Filmtrailern. In einem Buchtrailer können keine "Ausschnitte" aus dem Buch gezeigt werden. Man könnte eigentlich Zitate aus dem Buch einbauen, aber nicht einmal das wird getan. Meistens wird für einen Buchtrailer ähnlich wie bei Klappentexten ein vollkommen neuer Text gedichtet, der im Buch überhaupt nicht vorkommt und sehr wenig auf das Buch schließen lässt, höchstens auf das schriftstellerisch Untalent der Werbeleute.
  3. Buchtrailer dennoch viele Leute (auch mich, zugegeben) schon dazu gebracht haben das Buch zu lesen. Zum Beispiel den von the Hunger Games:
    Übrigens ist die Stimme im Trailer von der gleiche Sprecherin, die die Hörbücher eingelesen und die Filme synchronisiert hat. Das wusste ich damals nicht und damals war mir das gleich. Und der Trailer hat meine Vorstellung von den Bücher stärker beeinflusst als die Filme, die ja erst später kamen. Trotzdem habe ich schon beim Lesen des Buches festgestellt, wie wenig der Trailer mit dem Buch zu tun hatte. Ich mochte das Buch dan trotzdem, aber nicht wegen des Trailers.
  4. Buchtrailer machen also zwar Appetit auf die Bücher, aber sie geben keinen wirklich guten Eindruck von den Büchern. Keinen Eindruck, auf den man Vertrauen könnte.
  5. Es gibt eine Selfpublisherin, die einen Buchtrailer zu ihrem Buch gemacht hat. Das hat aber zwei Haken: Sowohl der Trailer als auch das Cover sehen einfach nicht gut aus. Nicht besonders professionell. Und da schadet es dem Buch mehr, als dass es ihm nützt, dass es einen Buchtrailer hat, weil der Buchtrailer schlecht gemacht ist und mich sogar mehr von dem Buch abstößt
  6. Und dann gibt es noch den Trailer von "Zeitsplitter -die Jägerin", in dem hauptsächlich irgendwelcher Text gezeigtund vorgelesen wird. In Betonung auf irgendwelchen Text, denn der erwähnte Text hat so gut wie gar nichts mit dem Buch zu tun. Jedenfalls hatte er ein bisschen damit zu tun, aber er kam nicht einmal im Buch drin war und war nicht einmal der Klappentext. Genau wie übrigens der Text von dem Tribute von Panem Buchtrailer
Insgesamt meide ich es eigentlich, mir Buchtrailer anzugucken, denn sie entsprechen selten dem Buch. Sie machen zwar aufmerksam, sind also werbewirksam, aber sie sind auch der Versuch, Bücher in eine Welt einzuführen, in die sie nicht so recht passen wollen (selbst Blogs und Social Reading Plattformen kommen mir manchmal komisch vor, wenn ich bedenke, dass ich bis vor einem Jahr noch kein einziges eBooks gelesen habe) und das hat einen seltsamen Beigeschmack. Insgesamt sind Trailer Werbung und die Tatsache, dass Bücher (auch über Bücherblogs) immer mehr zu Konsum werden und man versucht sie zu einem Produkt und nichts anderem zu machen. Und das finde ich irgendwie schade. Im übrigens finde ich, dass auch Filme und Lieder mehr sein sollten als nur Produkte, aber das sind sie dann eben doch.

2 Fünf am Freitag #28 -Elfen und Elben

Ah, wisst ihr was es für ein befreiendes Gefühl ist, wenn man sich von einen selbstauferlegten Zwang lossagt? Es ist unglaublich. Letztendlich konnte ich mich ja ewig lang einfach nicht entscheiden, wie ich weitermachen sollte. Und jetzt steht es mir in alle Richtungen frei, jederzeit auch einmal frei heraus etwas zu bloggen, das mir in den Sinn kommt, einfach so. Herrlich. Um es mal deutlich zu machen, es fühlte sich etwa so an:
Und damit kann ich einfach frei drauf lossschreiben. Yay. Und das bringt uns gleich zum Thema für Fünf am Freitag in dieser Woche:


Deine fünf liebsten Elfen oder Elbenvölker

1. Tolkiens Elben. Seit ich angefangen habe, das Silmarillion zu lesen, sind sie definitiv auf Platz eins. Vorher war ich mir nicht zu hundert Prozent sicher (es gibt so viele Elben und Elfen in Büchern) aber jetzt bin ich es

2. Die Verschiedenartigen aus der "Das kleine Volk"-Trilogie von Steve Augarde. Sie sind ganz anders als die Elfen die man sonst kennt und werden im Buch eigenlich auch so gut wie nie so bezeichnet, aber der zweite Band der Trilogie heißt "Der Elfenwald" deshalb sind sie vermutlich auch Elfen :-)

3. Hauselfen. Natürlich sind Hauselfen kein wirkliches Volk, aber sie sind definitiv Elfen und sie gehören wirklich in die Elfenkategorie...

4. Sithi. Sind ein Elbenvolk aus der Drachenbeinthronreihe von Tad Williams und ziemlich den Elben aus Herr der Ringe nachempfunden. Die Elfen aus Eragon sind auch den Elben nachempfunden, aber Tad Williams hat es deutlich besser hingekriegt.

5. Feuerelfen aus Tintenblut und Tintentod von Cornelia Funke. Sie produzieren den Feuerhonig, durch den man mit dem Feuer reden kann, wenn man ihn sich auf die Zunge legt und brennen einem aber Löcher in die Haut, wenn man ihnen den Honig klaut und sie dabei nicht mit den richtigen Methoden beruhigt

Und das war es nicht einmal. Mein Kopf sprudelt gerade über vor Elfenvölkern, zwischen denen ich mich kaum entscheiden kann und vermutlich wird mir dann morgen das Elfenvolk einfallen, das ich noch mehr mag als die Feuerelfen, aber das ist egal, das ist nun mal so :D
Wie sieht das für euch aus? Kriegt ihr so viele Elfen zusammen oder herrscht Vakuum in eurem Kopf? Und wie sieht es in eurem Kopf aus? Schreibt mir, auf welche Weise auch immer. Entweder in den Kommentaren oder auf euren Blogs :-)

Donnerstag, 22. Januar 2015

10 Why I am not keeping this blog bilingual anymore

To all my English Followers: This is concerning YOU! Because I'm not going to blog in English anymore, but go and read the whole story, because I'm also going to start a new blog only in English. I'll start from the very beginning

I'm finished. It's too much, I can't stand it anymore and I only feel dryed out of it. There are so many words to describe how I feel about blogging in English and German on one blog and translating every single post on it, only a few days after I started it. It was a crazy idea, like so many, and the more time went on, the more I realized, how much madness blogging in two languages at the same time, by translating everything. I love blogging in English, you know. I love the language. It's more my second language than Chinese ever was, even though my mother is Chinese and a bit embarrassed, because we mistake each other much more than normal mothers and daughters. (Okay, I actually don't want to depress you with my personal stuff, but now I've written it)

Blogging bilingual is a hard project. Already a few weeks after I started it I struggled about it. Because I couldn't just let my thoughts flow from my mind through the keyboard onto the screen, because when I did that, I wasn't finished. I wasn't finished, because I still had to translate. Wanted to. I don't know exactly, what drove me to this alll year long, but fact is, that I did it. And I don't regret. It was still kind of fun, and it's a great feeling to look back and know, that you did, that you really managed to blog in two languages for almost a whole year. It was an interesting experience and I learned a lot, not only English.


But now, in the last few weeks, I've realized, that I can't go on this way. Because I love blogging. And I could blog so much more, if I didn't translate. I could have so much more fun and write so much more. The crazy thought is, that I'd probably blog more, even if I had three blogs at the same time, because I waste no more time on any post because I have to translate it. I started hating translating. Why? Because it takes more time than writing. Because all the year it became more and a more of a barrier, that keeps me from doing all those things I really want to do write. There are so many things I want to write, and translating is stupid from that perspective, because you may produce a lot of text, but it's exactly the same that you've already written. Sometimes I also think, I could write better about this in English, if I didn't translate, but write a whole new text in English from scratch, because there are still some differences between German and English and sometimes it's cool to translate wordplay, but it's also exhausting.

So, here's my plan: I have created a new blog. It will be only in English and it won't be the same as I write here. I will continue blogging here, but I won't blog in English here anymore. That's the past. It's not good for my grades either, I think blogging in general has lowered my grades at school. But I will still remain blogging in Englisch somewhere in this world. I've been officially claimed mad because of this. It's truly madness. But I will do this, because I feel that it is the right thing and because blogging bilingual is madness too, but a madness I can stand no longer. So, you can visit me on my new blog if you want:

faerysane.blogspot.com